Die aktuellen Forschungsergebnisse der Quantenphysik drehen sich im wesentlichen um das folgende, paradoxe Phänomen:
Vereinfacht ausgedrückt konnte man nachweisen, dass Photonen sich in einem bestimmten Versuchsaufbau nicht konkret lokalisieren ließen, sie verhielten sich wie eine Wellenform und ihre Position im Raum entsprach einer „Möglichkeitswolke“, d.h., sie konnten überall in einem bestimmten Bereich sein.
Dies allerdings nur so lange, bis ein menschliches Bewusstsein (in Form eines Wissenschaftlers) das Photon auf seiner vermuteten Bahn beobachtete, die offenbar in diesem Moment durch den Akt der Beobachtung konkret und bestimmbar wurde. Das Photon verhielt sich innerhalb des Versuchsaufbaus nun wie ein Teilchen mit einer bestimmten Position im Raum.
Man könnte sagen, dass das Lichtfünkchen von einer möglichen Existenz (Welle) in eine tatsächliche (Teilchen) wechselte, indem jemand seine Aufmerksamkeit darauf richtete. Dieses Phänomen nennt man das „Welle-Teilchen-Paradoxon“.
Das Photon nennt man auch „Lichtquantum“.
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Wenn man nun weiterhin bedenkt, dass die Wahrnehmung unserer Umwelt in Form von Sinnesreizen stattfindet, die bis zur Auswertung im Gehirn als elektrochemische Prozesse mehrere Umwandlungsschritte durchlaufen haben, relativiert sich die „Echtheit“ des Wahrgenommenen:
Bei einem visuellen Bild waren es zunächst Wellen eines sichtbaren Frequenzbereichs, die von einem so genannten Objekt reflektiert wurden, bis sie schließlich als Teilchen das Auge erreichten, wo sie als Rezeptoren spezialisierte Nervenzellen reizten, die daraufhin durch Veränderung der Zellmembran die chemischen Elemente Kalium und Natrium durch deren Potenzialunterschiede in ein Spannungsverhältnis setzten (Natrium-Kalium-Pumpe). Der daraus resultierende elektrische Impuls lief den Sehnerv entlang ins Sehzentrum im Gehirn, wo diese elektrochemische Reaktion wieder umgekehrt wurde, um in unserem Gehirn eine sinnliche Bildwahrnehmung entstehen zu lassen, die wir „sehen“ nennen.
Der gleiche Prozess läuft meist synchron mit unserer taktilen Wahrnehmung ab und bildet, zusammen mit ein paar anderen Sinneswahrnehmungen, die alle nach dem gleichen Muster ablaufen, unsere Realitätserfahrung.
Und die ist zweifelsohne, wenn man diesen Wahrnehmungs-Prozess einmal überdenkt, quasi nur aus dritter Hand!
Ein Traum, zumindest ein Klartraum, stellt insofern gehirnphysiologisch keinen Unterschied zu einer tatsächlichen Seh-Erfahrung dar, lediglich die ersten drei Schritte sind weggefallen und der letzte Prozess der virtuellen Bild-Erzeugung erhält seine elektrischen Impulse aus einer anderen, inneren Quelle. Das Ergebnis der visuellen Wahrnehmung ist jedoch unterm Strich identisch und kann als äußerst real erfahren werden, wie jedermann weiß.
Die facto kann die „Echtheit“ wieder von Traum noch von Realität bewiesen werden, es ist lediglich eine soziale Übereinkunft. Eine Unterscheidung zwischen Traum und Wirklichkeit kann ja oft nur dadurch bestimmt werden, dass wir uns nach der Rückkehr von einem Ausflug in die innere Bilderwelt plötzlich im Bett wiederfinden.
Wir haben uns lediglich darauf geeinigt, das eine „Traum“ und das andere „Wirklichkeit“ zu nennen. Bei den australischen Aborigines war vor dem Einfluss der westlichen Welt die Priorisierung der beiden Wahrnehmungsebenen übrigens genau umgekehrt.
Tatsächlich aber - und das ist der spannende Punkt dabei - sind nach dem Wissensstand der modernen Gehirnforschung die am Ende der Wahrnehmungskette erlebten Bilder und Gefühle für das Gehirn identisch real!
Denn unser Unterbewusstsein nimmt synchrone Bild-Emotion-Erfahrungen für bare Münze, egal aus welcher Quelle sie stammen. Die Authentizität, der Wahrheitsgehalt, wird am Intensitätslevel der dabei erlebten Gefühle gemessen.
So kann ein Hypnotiseur bei einem Probanden unter Ausschaltung des kritischen Wachbewusstseins zum Beispiel durch die Suggestion eines taktilen Hitzegefühls eine physisch reale Brandblase entstehen lassen.
Es sei also die ketzerische Frage erlaubt, ob Sie ihr Traumauto nun häufiger sehen, weil Sie mehr darauf achten, oder weil Ihr Unterbewusstsein durch die Ausrichtung Ihrer Wahrnehmung flugs ein paar Autos zusätzlich in ihre (vermeintliche) Realität gebastelt hat (Er sieht diesen Alfa so gerne, lassen wir halt noch ein paar erscheinen!).
Sicher haben Sie nicht alle berührt und sich vergewissert, dass sie wirklich da waren.
Und selbst dann könnten Sie nicht sicher sein.
Sie wissen ja: Information aus dritter Hand!
Was hat das nun alles mit den Wellen und den Teilchen zu tun?
Nun, im Kern bedeutet die ganze Geschichte, dass wir - und das tun wir ständig - durch die Ausrichtung unseres Bewusstseins, gebündelt mit einer emotionalen Erlebensqualität, eine zuvor noch im Quantenraum als Möglichkeit existierende Realitätsvariante in eine konkret erlebbare Wirklichkeit kollabieren lassen.
Unsere aktuelle Realität.
Was sind also z.B. Sorgen?
Konkrete Vorstellungsbilder gebündelt mit …? – Richtig!: starken Emotionen.
Und sie haben zweifelsohne das Potenzial, sich zu verwirklichen.
“Self-fulfilling prophecy“ nennt man das, doch es sollte nun nachvollziehbar werden, dass sich nichts Schicksalhaftes dahinter verbirgt, sondern eine konkrete, benennbare Gesetzmäßigkeit.
Und Gesetzmäßigkeiten zeichnen sich dadurch aus, dass sie reproduzierbar sind!
Hier kommt LIFEinForm ins Spiel:
Schon seit über 20 Jahren studieren wir diese Phänomene, zunächst am Beispiel der Sorgen und Befürchtungen, einfach weil die Menschen dazu neigen, in negativen Emotionen intensiver und ausdauernder einzutauchen.
Wir konnten in allen Fällen unserer jahrelangen Feldstudien erleben, dass negative Szenarien eine fast hundertprozentige Wahrscheinlichkeit hatten, sich in der Realität der Probanden zu manifestieren, sofern noch ein paar weitere Faktoren erfüllt wurden.
Was lag näher, diesen nun detailliert benennbaren Mechanismus umzudrehen, und auf der positiven Erlebensschiene anzuwenden?
Die erwarteten Ergebnisse wollen voll bestätigt!
Allerdings zeigte sich, dass zumindest die Menschen unseres Kulturkreises sich deutlich schwerer darin tun, den erforderlichen Level positiver Emotionen zu erreichen, und auch die weiteren Submodalitäten zu bedienen, die ein inneres Erlebens-Bild für das Unterbewusstsein so echt wirken lassen, dass es glaubt, dieses Szenario sei bereits tatsächlich Realität (wie bei unseren Traumauto), und sich daraufhin beeilt, die Weichen der täglichen Entscheidungen so zu stellen, das nun äußere Bilder/Szenarien erlebt werden, die kongruent zu den bereits vorhandenen inneren sind.
Auf diese Weise lässt sich tatsächlich die persönlich erlebte Realität beeinflussen.
Gewissermaßen tun wir das ohnehin ständig, wir sind uns dessen nur nicht bewusst gewesen.
Die angesprochenen Gesetzmäßigkeiten werden sich dem unbedarften Beobachter nicht ohne weiteres erschließen, weil zudem Ursache und Wirkung zeitlich stark auseinander gezogen sein können.
Diese „temporäre Dilatation“ haben wir in den letzten Jahren verstanden und in den Griff bekommen, ebenso einige häufig aufgetretene „Fallstricke“.
So können wir heute ein umfassendes Übungsprogramm anbieten und die Anwendung der Realitätsgesetze in Form der Praxis-Workshopreihe „QUANTUMconversion“ zum Studium anbieten.
Sie werden bei täglichem Üben schnell beobachten, womit und auf welche Weise Sie ihre persönliche Realität beeinflussen, bis Sie schließlich schon nach kurzer Zeit geübt und sicher genug sind, initiativ zu werden, und ihre Zukunft aktiv zu „erschaffen“:
Sie werden (Mit)Schöpfer Ihrer eigenen Wirklichkeit.
Zufall und Schicksal nennen es die anderen, die den Prozess dahinter nicht kennen oder wahrhaben wollen.