"Das ist eine sehr interessante Frage, ich möchte sie nicht durch eine Antwort verderben." John Cage



Dieses wunderbare Zitat von John Cage, Komponist & Künstler 1912-1992, weist auf eine innere Haltung hin, mit dem im Privatleben, Politik und Wirtschaft echte Co-Gestaltung und Verbundenheit ermöglicht oder verhindert werden kann.


Beobachte Dich einmal einen Tag lang:

Wie oft denkst Du, dass Du Expert*in bist und die richtigen Antworten weißt?

Wie oft werden von Dir Expert*innen Antworten verlangt im Beruf und in der Familie?

Wie oft bewertest Du klar in schwarz und weiß - in den Social Medias und in Diskussionen mit Freund*innen?

Wie oft stellst Du mit einer wissenden Antwort und glasklaren Bewertung wirklich eine echte Verbindung her zwischen Dir und dem Gegenüber?

In der politischen Diskussion rund um Klima, Rassismus, Flüchtlinge, EU,... denken wir zu wissen, wo genau die "Gegenseite" steht. Wir wissen vieles besser als sie, moralisch und faktisch. Das mag ja richtig sein. Nur entsteht dadurch Dialog, Zukunft oder gemeinsame Zukunftsgestaltung? Eher nicht. Es entsteht eher Kampf, Besserwisser, Fronten und Verhärtung.

In der beruflichen Organisation erleben wir oft, das wir uns gegen "andere" durchsetzen wollen oder müssen - oder diese gegen uns - anstatt das wir unsere Intelligenz miteinander substantiell zu einer gemeinsamen Co-Gestaltung verbinden.

Das geschieht insbesondere zwischen "höheren und tieferen" Hierachieebenen. Ich habe in meinen Coaching selten Führungskräfte, Unternehmer*innen oder Vorstände erlebt, die von sich aus substantielles Feedback oder Co-Kreation ihre Mitarbeiter*innen zugelassen oder gar dazu ermutigt haben.

In der familiären Diskussion gehen die Eltern - und in der schulischen Diskussion die Lehrer*innen - tendenziell davon aus, das ihre Sicht der Dinge richtiger und daher durchzusetzen ist im Vergleich zur Sicht der Kinder und Jugendlichen.

Aber ist das immer wahr? Können wir uns da wirklich sicher sein?

Und was geschieht, wenn wir statt Gewinner-Verlierer Spiele uns auf einen cokreativen Dialog mit den anderen einlassen und echte Co-Gestaltung zulassen? Ohne den Endpunkt der Reise vorhersagen zu können?

Was mich in meiner Arbeit immer wieder fasziniert ist der Moment, in dem mein Gegenüber und ich in eine echte Co-Gestaltung kommen. In diesem Moment verbinden sich die Gedanken des anderen und meine zu etwas, was vorher so nicht da war.

Und was wäre eine hilfreiche Methode für diesen Schritt hin zur Co-Gestaltung und Schwarmintelligenz? Ich erlebe immer wieder das vertiefende Fragen stellen als hilfreich - gepaart mit der inneren Haltung, die Antwort wirklich zu hören und nachwirken zu lassen. Eine hilfreiche innere Haltung ist dabei die Bereitschaft, beim Zuhören nicht gleich schon die Gegenargumente im Kopf parat zu stellen, sondern wirklich den anderen mit dem Kopf zu verstehen und emphatisch mit dem Herzen zu erfassen.

Schon mal dran gedacht, mit einem Coaching per Ich-Entwicklungsprofil sich dem eigenen cokreativen Persönlichkeitspotenzial zu nähern? Oder im CoCreative Campus die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit mit Gleichgesinnten zu erleben? Ich würde mich auf Dich freuen! Gerne stelle ich Kontakte her zu Menschen, die diesen Weg erkundet haben und die Du befragen kannst.


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